2014-07-31
Der Schlaf entfleucht meinen Gliedern, und verzweifelt versucht das Ego den Traum festzuhalten. Nicht das es mich stören würde, wieder in den Zustand der Funktion einzutreten, aber verglichen mit dem realen Ergebnis, dem ich mir bewusst werden würde, ziehe ich das temporäre Dahinschwinden im Äther vor. Aber nicht einmal da herrscht Ruhe und Eintracht. Auch hier drängt sich mir unausweichlich auf, dem Leben die Stirn bieten zu müssen. Manchmal wünsche ich mir einen Zustand, der dem in der Kindheit gleicht. Ohne Sorge zu sein, sich nicht um den morgigen Tag kümmern zu müssen, dies waren Qualitäten, deren Wiedererlangung heute erstrebenswert scheinen.
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2014-07-24
… voller Hoffnung zog er gegen Norden, um seiner Vergangenheit anheim zu werden, derer er verlustig gegangen war. Ihn plagten die Zweifel, kaum konnte er den richtigen Weg durch die Unwelten der Ferne finden. Aber stetig waren seine Schritte, ungebrochen sein Wille, sein Ziel zu verfolgen, und allen Gefahren zum Trotz in die ersehnten Gefilde einzutreten. Mögen dich, treuer Kämpfer, die Götter beschützen, deren Gunst du so erflehst, und dir als Geleit das Vorankommen sichern!
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2014-07-15
Wie auch immer es zu Stande gekommen sein mag, es gefällt mir. Wenn die Wolken sich am Himmel auftürmen, und in der Ferne ein zierliches Schauspiel von angenehmen Formen darbieten, dann fällt mein Geist nach oben. Die Grenzen sind keine mehr. Sie verschwinden nicht, sondern geben sich einfach nur als Illusion Preis, welche sich doch so lange und widerspenstig gehalten hat. Was bleibt noch da, wenn ich alles abziehe, das reine Sein als ein Kind der Freude präsentiere, und mich um nichts mehr kümmere, als die mentale Wahrnehmung? Diesen Widerspruch in meiner Vorstellung führe ich den Tanz mit den Wolken fort. Ein leises Säuseln des Windes macht sich bemerkbar, doch ich höre es nicht, ich stelle es mir einfach vor. Ganz nach meiner Entsprechung liegt alles da, ist sich selbst genug und öffnet sich jedem, der es zu verstehen im Stande ist.
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