2024-09-17
Mit dem Nachhall von Musik in meinen Gedanken, versuche ich mich zu konzentrieren. Die Welt liegt im Argen – nicht hier, aber anderswo. Täglich neue Meldungen von Tod, Zerstörung und sinnlosem Tratsch. Wir wollen nicht wirklich alles sehen. Oder besser: Ich will nicht wirklich alles sehen. Bilder und Texte beschränken die Wirklichkeit, geben ihr eine Form, die sie nicht allumfassend repräsentieren kann. Ich blicke auf ein Modell von allem, und verwechsle es augenblicklich mit dem, was ist. Meine Wahrnehmung weise ich in die Schranken, und hoffe, dass mir der Himmel nie auf den Kopf fallen wird. Das Ausblenden von Umständen bringt Ruhe und Ordnung. Krieg und Katastrophe gibt es nur bei den anderen. Ich will auf meiner Insel alleine und glücklich bleiben. Mehr...
2024-09-06
Schon lange wollte ich meinen Blog in ein statisches Gewand kleiden, jetzt habe ich das endlich vollbringen können! Dank des in der Programmiersprache Go verfassten, statischen Webseitengenerators “Hugo” konnte ich mein Projekt der Überarbeitung von Konzeption des Seins einigermaßen flott umsetzen. In Zeiten von KI-Wahn und Optimierungszwängen, und einem immer (über)forderenden Geschehens im World Wide Web wollte ich meinen Blog sozusagen entschleunigen. Mehr...
2024-08-11
Erst in der Nacht kommen die Sterne zum Vorschein. Tagsüber halten sie sich geschickt versteckt, sind zwar da, aber nicht erkennbar. Erst wenn alles Still wird, und die Dunkelheit Einzug hält, kommt die Größe der Welt zum Vorschein. Das Denken, das vom Blau des Himmels und den vielen Eindrücken umarmt wird, wird nach dem Sonnenuntergang wieder freigegeben. Dann werden die Gedanken unscharf, aber tiefgründig, werden sanft und empfänglich für andere Geheimnisse. Wer wir sind, und wohin wir gehen spielt zeitweise keine große Rolle mehr. Wir können unsere Körper vorübergehend nicht mehr sehen, nur mehr erahnen. Wir verknüpfen Zusammenhänge, die uns zuvor verborgen geblieben sind, und lassen uns im Sein treiben. Mehr...