2018-01-18
Nach dem heftigen Aufbrausen und dem stürmischen Höhepunkt des Wetters, ist wieder Ruhe eingekehrt. Der niedergefallene Regen versickert in der Erde, geht seiner ihm vorgezeichneten Wege, und es kehrt der Frieden des Geistes zurück. Erneut nimmt die Natur ihr Treiben auf, und die Welt wird wieder gut. Die Gedanken werden harmonischer, richten sich jedoch immer noch auf die gleichen Probleme, die es zu lösen gilt. Wer wären wir ohne dem Verweilen in dialektischen Bewegungen, die selbst das Unwahre nicht negieren, sondern ihm gebührlichen Respekt im Spiel des Fortschreitens der Existenz gewähren? Wir könnten uns nur auf Wahrheiten stützen, ohne der Versuchung der Akzeptanz falscher Ideen zu verfallen. Wie langweilig wäre doch ein solcher Zustand, in dem es nur darum ginge, das Fortbestehen der faktischen Richtigkeit zu verherrlichen?
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2017-12-29
Konsterniert blicke ich auf die speziellen Informationen, die ich mir aus der Weite des Internets herbeigeholt habe. Sie sind im Lichte eines Kampfes entstanden, der zwischen der Ungewissheit und dem Vorsatz entfacht ist. Zwei Positionen zeichnen sich ab, die sich diametral gegenüberstehen. Beide erheben ihren Standpunkt als den einzig richtigen, fügen sich nicht der gegenseitigen Einwirkung. Dadurch ist ein martialischer Tanz entstanden, der vielen egal, und nur wenigen indifferent ist. Fragen tauchen auf, die die Brisanz der Angriffshandlungen zutage fördern. Wieso ist hier eine Verbindung aufgetaucht, die die Einzelnen dazu vorbereitet, von zentraler Instanz geleitet zu werden? Wie kann hier noch ein gemeinschaftliches Prinizip greifen, dass jedem ein Recht auf vernünftige Selbstbestimmung bereits im Ansatz verwehrt?
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2017-09-25
Schwer gezeichnet von den Gezeiten, die Welt als dein frommer Freund, schwebst du lautlos durch den Äther – im Einklang mit den Gesetzen. Nicht, dass du nicht anders könntest, es ist dein Wille, der sich hier ergibt. Du Herrscher über deine Träume, du Geist deiner eigenen Welt!
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